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Die Satzung

Glücksburgische Friedrichsgarde von 1801 e.v.

S a t z u n g
§ 1 - Name und Sitz

Der Verein führt den Namen “Glücksburgische Friedrichsgarde von 1801 e.V.”, ist in das Vereinsregister in Flensburg mit der Nr. 822 eingetragen und hat seinen Sitz in Glücksburg (Ostsee).

§ 2 - Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist, den Schießsport und die Jugendarbeit im Schießsport zu fördern sowie die Tradition des Schützenbrauchtums zu pflegen. Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch die Wahrung der Tradition und Teilnahme an Schießsportwettkämpfen, vertreten durch die Sportschützensparte. Der Verein gibt sich eine Jugendordnung nach den gesetzlichen Bestimmungen, die Anhang dieser Satzung ist und von der Mitgliederversammlung bestätigt worden ist. Die aktiven Sportschützen sind eine Sparte des Vereins und haben ein eigenes Regelwerk, was Anhang dieser Satzung ist und von der Mitgliederversammlung bestätigt worden ist. Es können weitere Sparten gebildet werden, die sich ebenfalls ein eigenes Regelwerk geben können.

§ 3 - Traditionspflege

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen und ist politisch und konfessionell neutral. Der Verein pflegt die althergebrachte Tradition der Friedrichsgarde im Sinne von “Friede, Freude und Einigkeit”.
Zu den vornehmsten Aufgaben des Vereins gehört die Fortsetzung der Tradition der Glücksburgischen Friedrichsgarde in Glücksburg (Ostsee): Die Durchlauchtigste Frau Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg-Bevern hat der Glücksburgischen Friedrichsgarde zufolge eigenhändigen Schreibens vom 2. Dezember 1801 ein Königsschild geschenkt und dabei den Wunsch geäußert, daß besagtes Schild beständig in der Lade der Garde aufbewahrt und nur am Tage der Festlichkeit herausgenommen werde, damit es von dem jeweiligen Schützenkönig getragen werden könne.
Diesen Wunsch wird die Friedrichsgarde in Fortsetzung der dankbaren Erinnerung stets für sich als Gesetz betrachten, ebenso den Ehrendienst auf Schloß Glücksburg bei festlichen Gelegenheiten als eine ehrenvolle Pflicht erfüllen.

§ 4 - Verwendung der Mittel

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 - Mitgliedschaft

Jede unbescholtene Person über 18 Jahre kann Mitglied werden. Über die Aufnahme entscheidet nach vorheriger schriftlicher Anmeldung bei einem Vorstandsmitglied auf Beschluß und Antrag des geschäftsführenden Vorstandes die Versammlung der erschienen Mitglieder nach Stimmenmehrheit.
Die Mitgliedschaft erlischt durch
- freiwilligen Austritt zum Jahresende, der bis zum 1. Dezember schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied gemeldet wird,
- Tod eines Mitglieds,
- Beitragsrückstand trotz zweimaliger erfolgloser schriftlicher Mahnung
- Ausschluß.

Gründe für den Auschluß sind:
- Vereinsschädigendes Verhalten sowie
- grobe oder vorsätzliche Verstöße gegen die Satzung oder satzungsgebundene Anordnungen,
- ehrenrührige Handlungen.

Der Vorstand setzt eine dreiköpfige Arbeitsgruppe ein, die einen möglichen Ausschluss sorgfältig untersucht und eine Empfehlung abgeben soll. Über den Ausschluss entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit in geheimer Abstimmung.

§ 6 - Mitgliedsbeitrag

Der jährliche Beitrag und die Aufnahmegebühr werden von der Generalversammlung festgesetzt.

§ 7 - Ehrenmitglieder

Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben oder die das 80. Lebensjahr vollendet haben, können durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden auf Lebenszeit zu Ehrenmitglieder ernannt werden.

§ 8 - Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:
- dem/der Vorsitzenden, genannt Chef/in,
- dem/der Stellvertreter/in, genannt Oberleutnant
- dem/der Kassenführer/in
- dem/der Schriftführer/in
- dem/der Damenleiter/in
In jedem zweiten Jahr scheiden Vorstandsmitglieder aus, und zwar:
1. Der/die Vorsitzende und der/die Kassenführer/in,
2. der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Schriftführer/in und der/die Damenleiter/in.
Wiederwahl ist zulässig.
Die Vorstandsmitglieder werden in der Januar-Generalversamlung durch Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder in geheimer Wahl (Zettelwahl) gewählt. Der  § 12 der Satzung ist zu beachten.
Vorstand und Kommando bilden den Gesamtvorstand.
Das Kommando kann durch Beschluß der Generalversammlung geändert werden.

Zur Unterstützung des Vorstandes wird alle vier Jahre in der Generalversammlung das Kommando gewählt:
- 1 Fahnenleutnant
- 1 Adjutant / 2. Schriftführer
- 2 Fähnriche
- 1 Schützenheimverwalter
- 1 Kantinenführer
- 1 2. Kassenführer
- stellvertretende Damenleiterin
- 2 Beisitzer
Die Spartenleiter gehören kraft Amtes dem Kommando an und müssen durch die Generalversammlung bestätigt werden.
Die beiden Schützenmeister und deren Stellvertreter gehören kraft Amtes dem Kommando an und müssen durch die Generalversammlung bestätigt werden.
Das jeweilige Königspaar gehört kraft Amtes dem Kommando an.
Zur Unterstützung des Gesamtvorstandes werden alle zwei Jahre in der Jugendversammlung gewählt:
- 1 Jugendwart, der volljährig sein muß
- 1 Jugendobmann,
die von der Generalversammlung bestätigt werden müssen. Jugendwart und Jugendobmann sind stimmberechtigte Mitglieder des Kommandos.

§ 9 - Gesetzmäßiger Vorstand

Der gesetzmäßige Vorstand im Sinne des  § 26 BGB sind der 1. der Vorsitzende, 2. der stellvertretende Vorsitzende und 3. der/die Kassenführer/in. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

§ 10 Sitzungen und Versammlungen

Der Chef beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes, die Generalversammlungen und sonstige Veranstaltungen. Er wird in Verhinderungsfällen vom Stellvertreter vertreten. Die Funktion des Kassenführers und Schriftführers ergeben sich aus ihren Bezeichnungen.

§ 11 - Stellung des Vorstandes

Der geschäftsführende Vorstand ist beschlußfähig, wenn drei Mitglieder anwesend sind. Alle Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorstand genießt sonst innerhalb des Vereins keine höheren Rechte als die Mitglieder.
Vorstandsmitglieder, die sich wider Erwarten Handlungen zuschulden kommen lassen, die allgemeine Mißbilligung finden, sollen gleich den übrigen Mitgliedern ausgeschlossen werden.

§ 12 - Mitgliederversammlung

Der Chef oder sein Stellvertreter hat alle Mitglieder mit einer Frist von zwei Wochen zur Generalversammlung am 18.01. eines jeden Jahres sowie zur Sommerversammlung und außerordentlichen Generalversammlungen unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung schriftlich einzuladen. Zur Wahrung der Frist genügt die Aufgabe zur Post. Hat ein Mitglied eine E-Mail-Adresse angegeben, kann eine Einladung auch per E-Mail erfolgen. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
Die Generalversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

§ 13 - Anträge

Anträge außerhalb der Tagesordnung, über die in der Mitgliederversammlung eine Beschlußassung erfolgen soll, sind mit Begründung spätestens 3 Tage vor der Versammlung beim Vorsitzenden einzureichen.
Kein Mitglied darf das Wort ergreifen, ohne es vorher verlangt und vom Veranstaltungsleiter erhalten zu haben. Wenn jemandem das Wort erteilt ist, hat ein Zwischenreden zu unterbleiben.
Der Chef ist verpflichtet, innerhalb von 8 Tagen eine Versammlung einzuberufen, wenn ein von 1/5 der Mitglieder eigenhändig unterschriebener Antrag vorliegt.
Die Beschlüsse der Generalversammlung sowie der Kommando- und Vorstandssitzungen sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Chef und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 14 - Wahlen und Rechnungslegung

Die Wahlen und die Rechnungslegung finden in der ordentlichen Generalversammlung am 18. Januar statt.
Nach Vorlegung der Jahresrechnung, die mit dem 31. Dezember abschließt, und nach Erstattung des Berichtes der Kassenprüfer, beschließt die Generalversammlung über die Genehmigung der Abrechnung und die Entlastung des Kassenführers und des geschäftsführenden Vorstandes.
Die Kassenprüfer werden in der Generalversammlung am 18. Januar auf zwei Jahre gewählt.
Den Beschlüssen der Generalversammlung bleiben vorbehalten:
1. Alle Veranstaltungen und Festlichkeiten, sowie sie dem Verein Kosten verursachen,
2. Änderung der Satzung,
3. Abschluß belastender Verträge und Eingehen von Schulden,
4. alle Wahlen.

§ 15 - Ehrengericht

Bei allen Streitigkeiten zwischen Mitgliedern über Vereinsangelegenheiten oder bei solchen Streitigkeiten, die bei Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins zwischen Mitgliedern entstehen, ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
Diese Streitigkeiten werden endgültig durch ein Schieds- oder Ehrengericht entschieden, das aus drei vom Vorstand vorgeschlagenen und von der ordentlichen Generalversammlung am 18. Januar auf die Dauer von vier Jahren gewählten Mitgliedern gebildet wird.
Die Wahl erfolgt entsprechend dem Termin der Wahl des Kommandos.
Das Ehrengericht wird durch Anrufung eines Betroffenen oder durch den Vorstand tätig.

§ 16 - Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Ein Antrag auf Auflösung des Vereins muß von 2/3 der ordentlichen Mitgliedern gestellt und schriftlich begründet sein. Dieser Antrag ist an den Vorstand zu richten, der innerhalb von drei Monaten eine Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
Für die Zustimmung zum Auflösungsantrag ist dann eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

Glücksburg (Ostsee), den 30. Juni 2016

Heiko Egehave        Thorsten Pastorff

Chef der Garde         Oberleutnant

Maria Kaulen              Thomas Starke
Schriftführerin             Kassenführer
Inke Bartelsen
Damenleiterin

Jugendordnung

der Jugendgruppe der Glücksburgischen Friedrichsgarde von 1801 e.V.

§ 1 - Name und Wesen

Die Jugendgruppe der Glücksburgischen Friedrichsgarde ist eine Gemeinschaft der Jugendlichen von 10 - 18 Jahren und der Jugend-Mitarbeiter, die der Friedrichsgarde angehören.
Sie führt im Rahmen der Vereinssatzung ein Jugendleben nach eigener Ordnung und gibt sich diese Jugendordnung, die Bestandteil der Vereinssatzung ist.

§ 2 - Zielsetzung

Die Aufgabe der Jugendgruppe besteht in der Förderung des Schießsports und Pflege der Tradition der Friedrichsgarde.
Die Gruppe dient ohne Gewinnabsicht der Förderung des Schießsports und lehnt Bestrebungen oder Bindungen in politischer, konfessioneller, rassistischer oder wirtschaftlicher Art ab.

§ 3 - Mitgliedschaft

Mitglied kann jede / jeder Jugendliche ab 10 Jahren werden. Mit dem Aufnahmeantrag ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten (bei Jugendlichen unter 12 Jahren die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten und zusätzlich die Genehmigung des zuständigen Ordnungsamtes vorzulegen.
Über die Aufnahme entscheidet die Jugendgruppe mit einfacher Mehrheit.
Ebenfalls mit einfacher Stimmenmehrheit können Mitglieder aus der Jugendgruppe ausgeschlossen werden.
Der Austritt ist jederzeit ohne Angaben von Gründen schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied möglich.
Die Mitgliedschaft in der Jugendgruppe endet in dem Jahr, in welchem das 18. Lebensjahr vollendet wird. Eine Übernahme in die Friedrichsgarde ist auf Antrag möglich.
§ 4 - Beitrag

Die Höhe des Beitrages legt die Generalversammlung fest. Der Jahresbeitrag ist jeweils bis zum Haupt- und Königsschießen zu entrichten.

§ 5 - Vorstand

Der Vorstand der Jugendgruppe besteht aus

1. dem Jugenwart
2. dem Jugendobmann
3. dem Stellvertretenden Jugendobmann
4. dem Kassierer
5. dem Schriftführer

In jedem zweiten Jahr scheiden zwei bzw. drei Vorstandsmitglieder aus, und zwar

1. der Jugendwart, der Stellvertretende Jugendobmann und der Schriftführer
2. der Jugendobmann und der Kassierer

Wiederwahl ist zulässig.
Der Jugendwart und der Jugendobmann gehören dem Kommando der Glücksburgischen Friedrichsgarde als stimmberechtigte Mitglieder an. Sie müssen von der Generalversammlung bestätigt werden.

§ 6 - Jugendversammlung

Jährlich finden zwei Jugendversammlungen statt. Für diese gelten sinngemäß die Paragraphen der Vereinssatzung.
Zu den Aufgaben der Jugendversammlung gehören:
a. die Wahl eines Jugendwartes, der volljährig sein muß,
b. die Wahl des Jugendvorstandes,
c. Beschlußfassung über die Jugendordnung, Richtlinien, Anträge und Fragen grundsätzlicher Art,
d. Beschlußfassung über die Jahresplanung der Jugendgruppe.
§ 7 - Inkraftsetzung

Diese Jugendordnung ist ein Anhang zur Satzung der Glücksburgischen Friedrichsgarde. Sie tritt mit der Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.
Glücksburg (Ostsee), den 18. Januar 1998
Gez. Walter Jopp         gez. Thorsten Pastorff
Chef der Garde            Jugendwart

 

 

 

Glücksburgische Friedrichsgarde von 1801 e.V.

- Sportschützen -

                                                                                                    

Spartenordnung 

 

Die Sportschützen sind eine Sparte in der Glückburgischen Friedrichsgarde von 1801 e.V.. Die Besonderheiten des Schießsports und der Umgang mit Waffen und Munition erfordern gesonderte Regeln, die in dieser Spartenordnung festgelegt werden. Die Spartenordnung ergänzt die Satzung der Glücksburgischen Friedrichsgarde von 1801 e.V..

 

 

§ 1 - Name der Sparte

 

Die Sparte trägt den Namen:

 

                        Glücksburgische Friedrichsgarde von 1801 e.V. - Sportschützen -

 

§ 2 – Status der Sparte

 

Die Sparte ist eine unselbständige Untergliederung des Vereins. Sie kann keine eigenen Rechtsgeschäfte abschließen.

 

Die Sparte organisiert sich intern selbstständig.

 

Die Sparte fördert den Schießsport unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und unter Einhaltung der Regeln übergeordneter schiesssportlicher Verbände. Der Aufbau, die Betreuung und Förderung des sportlichen Nachwuchses (Jugend) steht im Vordergrund der Sportschützensparte.

 

 § 3 – Mitglieder

 

Alle Mitglieder der Sparte sind Mitglieder des Vereins und unterliegen den in der Vereinsatzung festgelegten Rechten und Pflichten.

 

Maßgebend für die Mitgliedschaft in der Sparte ist ein entsprechender Eintrag in der Mitgliederliste des Vereins.

 

§ 4 - Spartenvorstand

 

Der Vorstand der Sportschützensparte besteht aus:

 

  • Spartenleiter/in

  • Schützenmeister und Vertreter

  • Schützenmeisterin und Vertreterin

     

    Die Wahl des Vorstandes erfolgt auf der Jahreshauptversammlung der Schützensparte. Die einzelnen Vorstandsmitglieder werden für 4 Jahre gewählt. Ein Rücktritt ist schriftlich gegenüber dem Spartenleiter zu erklären. Der Spartenvorstand in seiner Gesamtheit kann nur auf einer ordentlichen oder extra dazu einberufenen ausserordentlichen Mitgliederversammlung der Sparte zurücktreten.

     

    Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist grundsätzlich zulässig.

     

    Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihr Amt angetreten haben.

     

    Vorstandssitzungen finden je nach Bedarf statt. Die Einladung zur Vorstandssitzung wird durch den Spartenleiter 14 Tage im Voraus erfolgen. Vorstandsssitzungen sind beschlußfähig, wenn mindestens fünfzig Prozent der amtierenden Vorstandsmitglieder, darunter der Spartenleiter, anwesend sind.  

     

    Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme, auch wenn mehrere Positionen durch eine Person bekleidet werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Spartenleiters.

 

§ 5 - Spartenversammlung

 

Es hat jährlich eine Spartenversammlung der Sportschützensparte der Glücksburgischen Friedrichsgarde von 1801 e. V. stattzufinden. Die Einladung zur Spartenversammlung wird durch den Spartenleiter vierzehn Tage im voraus in schriftlicher / elektronischer (e-Mail) Form und durch Aushang erfolgen. Der Zeitpunkt hat im vierten Quartal eines Jahres zu liegen.

 

Die Spartenversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Wahl des Vorstandes (alle 4 Jahre)

  • Beschlussfassung über Anträge

     

    Stimmberechtigt sind alle Spartenmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

    Beschlüsse der Spartenversammlung sind zu protokollieren. Das Protokoll ist durch den Spartenleiter und den Protokollführer zu unterschreiben.

     

    Die Spartenversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

     

    Beschlüsse werden durch eine einfache Mehrheit der zur Spartenversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

     

    Eine ausserordentliche Spartenversammlung ist in dringenden Fällen auf Verlangen von mindestens 10 stimmberechtigten Mitgliedern fristgerecht einzuberufen. Der Antrag auf eine ausserordentliche Spartenversammlung muss schriftlich und von allen Antragstellern unterschrieben dem Vorstand vorgelegt werden.

 

§ 6 - Verbandszugehörigkeit

 

Die Sportschützensparte ist an einen durch das BVA nach § 15 WaffG anerkannten schiesssportlichen Dachverband mit genehmigter Schießsportordnung angegliedert. Die Mitglieder der Schützensparte sind dem Dachverband unverzüglich zu melden. Die Angliederung an weitere anerkannte Dachverbände ist möglich, wenn die Generalversammlung dies beschlossen hat.

 

§ 7 – Einhaltung von Regeln und Vorschriften

 

Alle Mitglieder der Sportschützensparte sind verpflichtet, die Regeln und Vorschriften aus den Schiesssportordnungen, dem derzeit gültigen deutschen Waffengesetz sowie weiteren, den Schießsport bzw. den Betrieb von Schießstätten betreffenden Anweisungen einzuhalten. Grobe Verstösse, insbesondere gegen Sicherheitsvorschriften, können zum Ausschluß von der Teilnahme am Schiesssporttraining führen. Grobe Verstöße sind dem Spartenvorstand anzuzeigen, der wiederum  unverzüglich den geschäftsführenden Vorstand (§ 8 der Satzung) zu informieren hat. Im Übrigen findet § 5 der Satzung Anwendung.

 

§ 8 – Auflösung der Sparte

 

Die Auflösung der Schützensparte kann durch die Generalversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.  

 

 

 

Die Spartenordnung wurde durch die Generalversammlung der Glücksburgischen Friedrichsgarde von 1801 e.V. am 30.06.2016 beschlossen und tritt am gleichen Tag in Kraft.